Mosse im Prenzlauer Berg

Rudolf Mosse Biographie

Spuren






































Wilmersdorf


Seit 8.1.1892, also lange vor der Rudolf-Mosse-Straße in Berlin, gab es eine Mosse-Straße in Wilmersdorf (das erst seit Oktober 1920 zur Gemeinde Groß-Berlin gehörte).

 Grund für die Benennung war das Mosse-Stift, ein von den Eheleuten Mosse gestiftetes und 1893–1895 gebautes Waisenhaus. Es wurde später Lehrlingsheim, dann zum Max-Bürger-Krankenhaus.

Am 13.7.1934 wurde die Mossestraße als westlicher Abschnitt in die Homburger Straße einbezogen und der jüdische Name Mosse von den Nationalsozialisten aus dem Straßenbild getilgt.

Erst 1972, nachdem die Homburger Straße durch den Bau der Stadtautobahn in zwei Abschnitte geteilt wurde, erhielt der westlich der Stadtautobahn liegende Abschnitt den Namen Rudolf-Mosse-Straße "zurück".