"unübersehbar ein Statement gegen das Pamphlet seines Parteikollegen Thilo Sarrazin", schreibt die TAZ, und recht hat sie. "Der lesenswerte Band entstand auf Initiative der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Er präsentiert 14 Lebensgeschichten aus Deutschland. ... Der Name Thilo Sarrazin wird an diesem Abend nicht ein einziges Mal erwähnt.  'Wir haben so viel undifferenziertes Stammtischgelaber gehabt in den letzten Monaten', klagt Wowereit. Er hofft, dass 'wir wieder zu einem differenzierten Blick kommen'. Genau da setzt das Buch an: Es geht um Teilhabe des Einzelnen an der Gesellschaft. Und was diese dafür tun könnte beziehungsweise dagegen tut."