Könnte es einen größeren Gegensatz geben als den zwischen Schaf und Löwe? Bei Jesaja (11,6) steht die Konstellation für eine utopische Ordnung, in der Gewalt aufgehoben ist: "Da wird der Wolf beim Lamm wohnen und der Leopard beim Böcklein liegen; das Kalb und der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, und ein kleiner Knabe wird sie leiten."
Immer ist das Lamm, das Schaf der duldende Teil, das Opfer.
Mein Schaf Will aber ist selbstbewusst. Er ist kein Opfer - ohne dadurch gleich selbst zum Löwen zu werden, zum Fleischfresser und Kriegsherrn. Geht das überhaupt? Muss man sich nicht entscheiden, wird man nicht von den Umständen gezwungen sich zu entscheiden?
Will schweigt und guckt nur. Aber alles an ihm sagt: "Geht doch".
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