Rudolf der Große
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„Rudolf der Große“
2300,- €

120 x 180 cm · Acryl auf Leinwand · 2025

Rudolf ist schon sehr lange bei uns, länger als jeder andere Bock. Er ist ausgesprochen verträglich und ein wunderschöner, fitter, gesunder Vererber. Entsprechend häufig habe ich ihn gemalt.
Die Dreiteilung dieses Bildes hebt zum einen die Größe des Gehörns hervor, hat zum anderen aber auch einen praktischen Grund: Die Hörner sind zu groß für meinen Anhänger :-) Zwei Schrauben auf jeder Seite erleichtern den Transport und sind schnell wieder fixiert.
Wobei "lange bei uns" natürlich relativ ist. Weil Schafe schon nach einem Jahr geschlechtsreif sind, werden die Auen - so heißen die weiblichen Schafe -, wenn wir den Bock nicht jährlich austauschen, vom eigenen Vater gedeckt. Rudolf ist drei Jahre bei uns gewesen bis er 2025 eine neue Herde (40 Auen!) in Mecklenburg beglücken durfte.
Huftiere haben keinen kulturellen Inzestbegriff, aber in der "freien Natur" kommt das trotzdem nicht häufig vor. Junge Böcke wandern ab und begegnen ihren Geschwistern später nur selten. Andererseits gibt es gerade bei Mufflons oder Rothirschen durchaus Haremsbildungen. Rangwechsel und Wanderungen wirken dagegen, aber kleine Populationen begünstigen Inzucht. Genetisch ist das kurzfristig unproblematisch, nur auf längere Sicht, etwa 6 bis 12 Jahre, sinkt die Vitalität des Nachwuchses. Praktische Bedeutung hat das in einem von vielen Straßen und Autobahnen zerschnittenen Land wie Deutschland: Genetische Defekte sind gerade in abgeschnittenen und kleinen Rotwildpopulationen deutlich erkennbar.

    Ich interessiere mich für dieses Bild.

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