
Holger Siemann lebt seit vierzehn Jahren mit Schafen und einer ganzen Menagerie anderer Tiere auf einem Hof in der Uckermark. In seiner Lesung erzählt er vom unbeholfenen Start eines Großstädters auf dem Land, von herrlich absurden Anfängerfehlern und den Momenten, in denen Theorie und Realität schmerzhaft aufeinandertreffen.
Mit viel Selbstironie und dem Blick des studierten Philosophen nimmt er die gängigen Stadt‑Land‑Mythen auseinander. Heute bewegt er sich irgendwo zwischen Gemeindevertretung, Vermittler, Übersetzer und geduldigem Erklärbären für nachgezogene Berliner – eine Lage zwischen den Stühlen, die seine Beobachtungen schärft und seinen Geschichten ihren besonderen Ton gibt. f